Wettbewerb Hotel Hallstatt-Salzamt


Wettbewerb mit D.I. Christian Nuhsbaumer / Wien 2017
Veröffentlicht am 08.06.2017

Gemeinsam mit D.I. CHRISTIAN NUHSBAUMER aus Wien nahmen TWO IN A BOX-ARCHITEKTEN am Wettbewerb für das Hotel Hallstatt-Salzamt teil.

STÄDTEBAU UND LANDSCHAFTSBILD

Das barocke Salzamt wird aus Rücksicht auf einen sensiblen und angemessenen Umgang mit der Landschaft, hangseitig mit einem liegenden Neubaubereich ergänzt. Der in den Schüttkegel gedrückte und den Schichtenlinien des Hanges folgende, zweimal abgeknickte Zimmertrakt gibt dem Altbau ein ruhiges Rückgrat und greift so wenig wie möglich in den denkmalgeschützten Bereich des Salzamtes ein. Durch die längenmäßige Ausnutzung der Baufläche können die geforderten Zimmer in vier Geschoßen untergebracht werden. Der Neubau bleibt somit in seiner Höhenentwicklung rücksichtsvoll unter der Firsthöhe des Altbestandes. Alle Neubauzimmer sind dem See zugewandt und ermöglichen mit einer großzügigen Terrassenlösung „Lakeview Balkony“ den direkten Blick nach Hallstatt. Ein präziser Geländeeinschnitt im Bereich der Hallstättersee Landesstraße ermöglicht eine gedeckte Ankunftszone für alle Hotelgäste, den Anlieferbereich sowie die Tiefgaragenzufahrt für Individualreisende. Ein in den Berg geschnittener Canyon verbindet die Ankunftszone an der Straße mit der Hotellobby und ermöglicht einen absolut witterungsgeschützten, attraktiven Erlebnischarakter für die Ankunft der Gäste. Die westseitige Treppenanlage wird in die Gestaltung und das Erschließungskonzept eingebettet und bietet mit dem zur Gänze erhaltenen Amtshausweg als Zufahrt für Einsatzfahrzeuge das Fußwegenetz zum Zentrum von Hallstatt. Das Abrücken der neuen Baumasse an die südliche Grundgrenze schafft für den Altbau Hangseitig den notwendigen Abstand sowie großzügige Garten- und Terrassenfläche auf Rezeptionsebene. Zwischen den beiden Anbindungsgängen zum Altbau entsteht ein attraktiver Innenhof der auch den hangseitigen Zimmern den notwendigen Freiraum ermöglicht.

ARCHITEKTUR

Das „Hotel im Berg“ wird als Grundidee aufgegriffen und vermittelt die für Hallstatttouristen maßgeblichen Erlebnisfaktoren „See - Berg - Kultur - Natur“. Eine witterungsgeschützte canyonartige Erschließung verbindet die Hallstättersee - Landesstraße mit der neuen Hotellobby und setzt sich in einer spannenden Vertikalerschließung bis in die innersten Bereiche des Hotels fort. Die Erschließungsgänge der Zimmerflure sind von der Felswandgestaltung abgesetzt und bieten nischenförmige Erlebnis- und Ruhezonen.Der Zimmertrakt soll im Hang verschwinden und ist im Dachbereich vollständig mit einer Gründachlösung in das Gelände integriert.

 FUNKTIONALITÄT

Auf dem Niveau der Landesstraße bietet eine bahnsteigartige Gestaltung eine großzügige Ankunftszone für alle Gäste des Hauses. Die getrennte Anlieferungszone mit Müllentsorgung ist zu Beginn der Zufahrt erschlossen. Ein Lastenaufzug ver- und entsorgt die eigentliche Erdgeschoßzone des Hotels. Alle Funktionsräume sind im Erdgeschoß des Neu- und Altbaus untergebracht und mit einem Personallift mit den Bettengeschoßen verbunden. Der Restaurantbereich ist mit einer großen Terrasse dem See zugewandt und funktioniert im Besonderen auch für auswärtige Gäste. Um die baulichen Eingriffe im Altbau möglichst gering zu halten wurden außer den Suiten in den Obergeschoßen im Erdgeschoß weitgehend die Verwaltung sowie Nebenräume untergebracht. Eine attraktive Stube im Altbau sowie eine Hotelbar im Übergangsbereich ergänzen das Angebot der Gastronomieflächen im Eingangsgeschoß. In den untersten Zimmergeschoßen hinter dem Salzamt wird der Schwimmbadbereich eingeplant und ist somit auf kurzem Weg über die Verbindungsbrücke mit dem Wellnessbereich im Dachgeschoß des Altbestandes verbunden. Dieser Wellnessbereich erstreckt sich auf zwei Geschoßen im bestehenden Dachstuhl. Der Altbestand bleibt völlig erhalten. Die in Einzelboxen untergebrachten Nutzflächen werden durch stegartige Brückenbauwerke untereinander verbunden. Als Kontrast zu den völlig verglasten Bereichen im Neubau gibt der Dachraum nur ausgewählte Blicke durch die bestehenden Froschmäuler auf Hallstatt frei.

KONSTRUKTION / MATERIALITÄT

Ein massiver Stahlbetonbau als Skelettbauweise ist in den Hang einbettet, wodurch der Neubau für sich Lawinen- und Steinschlagsicher ausgebildet ist. Die in der Gebäudehülle schwebenden Massivdecken werden Seeseitig mit einer raumhohen Glasfassade geschlossen und bilden in den Gangzonen spannende Licht- Luft- und Durchblickmöglichkeiten mit einer kurzen Treppen- Rutschenverbindung zum Hallenbadbereich. Durch die Bauweise im Berg sind lediglich eine Fassade sowie das Dach hochwertig zu gestalten. Abschnittsweise positionierte Blumentröge auf den Terrassen ermöglichen den Bewuchs der Fassade, die somit weiter in den Hintergrund treten soll. Anstelle des Hallenbadbereiches wäre der Einbau von Standardzimmern möglich, wodurch die Gebäudekubatur weiter verringert werden könnte.

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Dienstleistungszentrum Gmunden

Gemeinsam mit D.I. CHRISTIAN NUHSBAUMER aus Wien nahm TWO IN A BOX am Architekturwettbewerb für den Neubau des Dienstleistungszentrum Gmunden teil.

ARCHITEKTUR

Abgerückt von der lärmintensiven Salzkammergutstraße schwebt das ZWEIGESCHOSSIGE AMTSGEBÄUDE über den Parkdecks. Die Architektonische Gestaltung des Bürobereiches zieht sich als gemeinsame Dachgestaltung über den multifunktionalen Werkstättenbereich und den Garagenbauköper. Großzügige Vordächer schützen die Einfahrtsbereiche in die Werkstätten und Garagen, bilden witterungsgeschützte Verbindungen zwischen den einzelnen Nutzungen und fassen den Kern der neuen Anlage zu einer kompakten Anlage zusammen.

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Veröffentlicht am 30.01.2017

Wohnbau Luisengut

Die Wohnanlage Luisengut entsteht in Urfahr in der Kirchmühlstraße am Fuße von St. Magdalena in einer sehr ruhigen Wohngegend und ansprechendem Naturraum des Haselbaches.

weitere Infos zu den Wohnungen bei:

"Die Immobilienmaklerin"

Baustelleninformation Kapl Bau

Verfolgen Sie die Fortschritte unserer derzeit größten Baustelle. Mit den Webcams der Fa. Kapl sind Sie immer top informiert. In mehreren Etappen errichtet die Baufirma Kapl Ihren Firmenneubau. Die Zimmereihalle bildet dabei die erste große Bauetappe. Im Jänner 2017 werden die Leimbinder sowie die Dachkonstruktion geliefert.


Nutzfläche Gebäude:  ca. 5000m²
Gesamtlagerfläche:   ca. 22000m²
Grundstücksfläche:   ca. 43000m²

Fertigstellung 2020

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Multifunktionszentrum Puchenau

TWO IN A BOX Architekten gewinnen den Architekturwettbewerb für das Mulitfunktionszentrum in Puchenau

STÄDTEBAU: Das neue zweigeschossige Multifunktionszentrum wird als alleinstehender solitärer Baukörper parallel zur nordwestlichen Grundgrenze platziert. Diese Positionierung ermöglicht die organisatorische Trennung der Zufahrt zum Parkplatz und der Zu- bzw. Einsatzausfahrt der Feuerwehr, letztere ist ungestört auf die Wilheringerstraße Richtung Ortszentrum möglich. Über die, zum Hammerbach hin vorgelagerten, Parkplätze wird die Zufahrt zur Stocksporthalle und zur Donau ermöglicht.

ORGANISATION: Die Haupterschließung des Gebäudes erfolgt vom Parkplatz aus, über den parallel zum Gebäude verlaufenden Fußweg wird das zentrale Foyer erschlossen (inkl. eventueller „Einsatzzugänge“ zu den Umkleiden der Feuerwehr). Der Parkplatz der Feuerwehr wird mittels Schranken vom restlichen Parkplatz abgetrennt. Der Zugang zu allen Nutzungen erfolgt über das Foyer, welches ein transparentes, offenes Gelenk für das gesamte Gebäude bildet. Im Erdgeschoß gelangt man direkt in die Feuerwehr.

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Kindergarten mit besonderem Ausblick - Neubau Kindergarten Meggenhofen


Meggenhofen/Ottensheim. Der neu errichtete dreigruppige Kindergarten von Meggenhofen fügt sich städtebaulich optimal in das Ortszentrum ein und bildet den derzeitigen Abschluss des bestehenden Baukörperensembles von Presshaus, Kapelle, Pfarrhaus, Volksschule und Gemeindezentrum.Die architektonische Lösung ist nach den aktuellen pädagogischen Erkenntnissen ganz auf die Bedürfnisse der jungen Nutzer ausgerichtet.

Das Grundstück weist eine nordseitige Hanglage auf. So wurde der neue Kindergarten auf mehreren Ebenen, dem Hang folgend geplant, um einerseits große Erdbewegungen zu vermeiden und andererseits den Baukörper harmonisch in die Umgebung einzufügen.
"Besonderen Wert haben wir auf das Öffnen der Räume durch größtmögliche Gruppenraumverglasungen gelegt", betonen die beiden Geschäftsführer von TWO IN A BOX Architekten Christian Stummer und Andreas Fiereder. Weiters wurden die einzelnen Gruppenräume mit großzügigen Durchblicken in die Aula verbunden. Dadurch entstehen interessante Sicht- und Blickbeziehungen die das Lernfeld der Kinder über den Gruppenraum hinaus, unterstützten und erweitern.

Ein weiterer Schwerpunkt des Kindergartens ist seine Beziehung zum Naturraum. Jede einzelne Kindergartengruppe verfügt über einen eigenen Gartenausgang. Dadurch bietet sich viel Freiraum für die Kinder nach außen. Ein Erleben der Umgebung sowie ein Spielen in der Natur werden völlig unkompliziert, witterungsabhängig fast unabhängig, jederzeit möglich.
Durch die gewählte Massivbauweise, die reduzierte Material und Farbkonzeption der Gesamtgestaltung entstand eine gestalterische Qualität, die langfristig die Anforderungen an einen Kindergarten erfüllt. Die erforderliche Flexibilität wird durch diese bauliche Einfachheit bestmöglich gewährleistet.
„Gerade bei Neubauten von Kindergärten achten wir immer auf höchste Qualität und Funktionalität, um optimale Rahmenbedingungen für die pädagogische Arbeit zu bieten", so die beiden Architekten.

Infrastrukturverbesserungsmaßnahmen im gesamten Pferdezentrum Stadl Paura

Im Rahmen der Landesausstellung Mensch & Pferd (28. April bis 06. November 2016) wurde TWO IN A BOX beauftragt, die Infrastruktur im gesamten Pferdezentrum Stadl Paura zu verbessern.
Nur durch diese Verbesserungsmaßnahmen, war die Ausrichtung der Landesausstellung überhaupt möglich. Begonnen haben die Bauarbeiten im November 2015, fertig gestellt wurde alles Ende April 2016 – pünktlich zum Start der Landesausstellung.

Folgende Punkte wurden von TWO IN A BOX durchgeführt:
• Eingang Fluchtstiege
• Café im Eingangsbereich Karl Bauer-Halle
• Umbau einer Küche mit Ausspeisung im 1. OG der Karl Bauer-Halle
• Bistro bei neu errichteter Tribüne in der Karl Bauer-Halle
• Diverse Wasserhaltungsarbeiten
• Errichtung einer barrierefreien Terrasse mit Stützmauer und Geländer an der Südseite der Karl Bauer-Halle
• Diverse Auflagenpunkte, die im Rahme der Landesausstellung Mensch und Pferd vorgeschrieben wurden
• Multimediaausstattung – Ausführung einer neuen Audioanlage und Videowallanlage für die Karl Bauer-Halle
• Errichtung einer Blitzschutzanlage für alle Gebäude des Pferdezentrums
• Errichtung von Pferdekoppeln im Bereich der Stallungen und der alten Kaserne

Spatenstich Kapl Bau

BAD LEONFELDEN. Mit prominenter Unterstützung ist der Spatenstich zur neuen Firmenzentrale der Firma Kapl Bau erfolgt. Auf dem 42.000 Quadratmeter großen Grundstück an der B38 entstehen ein Bürogebäude, Fertigungshallen und ein Lagerplatz. Zehn Millionen Euro werden investiert. Über die positive Unternehmensentwicklung und insbesondere die Investition in der Region sehr erfreut zeigen sich u.a. LH-Stv. Manfred Haimbuchner und Wirtschaftslandesrat Michael Strugl.

Kapl Bau ist entgegen des Trends in der Baubranche und der Wirtschaftskrise zum Trotz auch in den letzten Jahren beständig gewachsen. Dank des breiten Betätigungsfelds – von kleineren, privaten Bauvorhaben bis hin zu großen öffentlichen Projekten – und der verschiedenen Gewerke im Haus (Hochbau, Spenglerei, Holzbau) hat sich das Unternehmen sehr positiv entwickelt. „Mittlerweile sind 215 Mitarbeiter vorwiegend aus der Region um Bad Leonfelden bei uns beschäftigt“, sagt Geschäftsführer Johann Amerstorfer. Das bestehende Betriebsgelände lässt sich nicht mehr erweitern, deshalb hat man sich für einen Neubau entschieden.

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WOHNBAU HÖRSCHINGERGUTSTRASSE

Visualisierung: Artex

Two in a box planen einen Wohnbau mit sechs Wohnungen und Tiefgarage in Linz - in der Hörschingergutstraße.
 

Der Baubeginn findet im Mai 2016 statt.

OOE Holzbaupreis 2016 - Nominierung öffentlicher Bau

Wir freuen uns über die Nominierung zum Holzbaupreis des Musikpavillions Bad Ischl in der Kategorie öffentliche Bauten.

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VOM EISERNEN VORHANG ZUM GRÜNEN BAND

Artikel im Holzmagazin 02.2016

 Museum: Im oberösterreichischen Windhaag bei Freistadt, nähe der Tschechischen Grenze, eröffnete vergangenes Jahr das Green Belt Center seinen Erweiterungsbau. Two in a box - Architekten konnten den europaweiten Wettbewerb für sich entscheiden und stellten dem alten Waldhaus einen modernen Holzturm an die Seite ...

Text Laura Hannappel